Schön, dass wir Sie hier begrüßen dürfen. Wir freuen uns, dass wir auf Ihr Interesse gestoßen sind. Schauen Sie sich gern bei uns um und machen Sie sich ein Bild von uns.
Sollten wir Sie bei einem unserer Gottesdienste oder einer anderen Veranstaltung auch persönlich kennenlenen dürfen, würden wir uns sehr freuen.
Gedenken an Edith Steins letztes Lebenszeichen
Am Freitag, den 7. August, um 12.45 Uhr treffen wir uns wie gewohnt auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs Schifferstadt und gedenken dort des letzten Lebenszeichens Ethik Steins auf ihrer Deportation nach Auschwitz-Birkenau.
Nach der kurzen Andacht besteht wieder die Gelegenheit zum stillen Gedenken vor der Gedenktafel auf dem Bahnsteig zwischen den Gleisen 2 und 3.
Treue statt Mauern
Gott hat sich nicht verpflichtet, uns immer in den Klausurmauern zu lassen. Er braucht es nicht, weil Er andere Mauern hat, um uns zu schützen. Es verhält sich damit ähnlich wie mit den Sakramenten. Sie sind für uns die verordneten Gnadenmittel und wir können sie gar nicht eifrig genug empfangen. Aber Gott ist nicht daran gebunden. In dem Augenblick, wo wir durch äußeren Zwang vom Empfang der Sakramente abgeschnitten wären, könnte Er uns auf andere Weise im Überfluß entschädigen; und Er wird das um so sicherer und um so reichlicher tun, je treuer wir uns vorher an die Sakramente gehalten haben. So ist es auch unsere heilige Pflicht, so gewissenhaft wir möglich die Vorschriften der Klausur zu beobachten, um ungehindert mit Christus in Gott verborgen zu leben. Sind wir darin treu und würden wir auf die Straße hinausgetrieben, so würde der Herr seine Engel senden, sich um uns zu lagern, und ihre unsichtbaren Schwingen würden unsere Seelen sicherer umfrieden als die höchsten und stärksten Mauern.
Edith Stein
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